|
von
Es wurde Nacht und die Stadt erwachte wieder zum Leben. Jemand
hat einmal gesagt, das man eine wirkliche Metropole daran erkennen kann,
das sie in der Nacht aktiver ist als am Tag. Und das trifft auf das Berlin
der sechsten Welt zu. Die Sarimänner und Konzernsklaven versteckten
sich in den Kon Enklaven und die Jäger krochen aus ihren Höhlen
um auf Beutefang zu gehen. Auch Micha verließ die kleine Wohnung
um zu Arbeiten. Zum leben brauchte es nicht viel, das meiste Geld ging
für seine Bude drauf. Ein Zimmer in einer Mietskaserne, die jeden
Moment auseinander fallen konnte. Es war Laut und dreckig, aber er war
einigermaßen anonym. Ein guter Ort um unterzutauchen. Hier in der
Gegend hatte keiner eine SIN und so war er nur einer weiter unter vielen.
Hier in Berlin gab es sowieso keine Polizei oder eine ähnliche Organisation.
Es regierte die Anarchie, das Gesetz des stärkeren. Das war ein weiterer
Grund warum Micha nach Berlin gekommen war, nachdem er Heckler und Koch
verlassen hatte, sie würden ihn hier so gut wie nicht finden können,
falls sie überhaupt Interesse daran hatten. Aber er wollte sein Leben
nicht auf eine wage Vermutung setzten.
Die Straße füllte sich wieder mit Schattenvolk. Hier
und da sah' man kleine Gruppen in Gangfarben und trachten. Zum Glück
hatte keine dieser Gruppen Lust zu spielen und so kam Micha unbehelligt
zu dem Haus, in dem sein Schmidt auf ihn wartete. Micha bedauerte noch
immer sich mit ihm eingelassen zu haben, doch er hatte einen Vertrag abgeschlossen
und den würde er auch einhalten, auch wenn es ihm nicht gefiel. Das
Geld was er bekommen würde ihn aus dieser wahnsinnig gewordenen Stadt
herausbringen. Das Haus hatte Vier Stockwerke. Es war am ende des 20Jh.
Gebaut worden. Doch die einstmals roten Ziegel waren jetzt von dem Smog
und dem sauren Regen von einer dunkel grauen Schickt überzogen, was
dem Haus einen düsteren Eindruck verlieh. Es machte aber einen besseren
Eindruck als die meisten in der Gegend. Micha ging zur Tür und klopfe.
Es schien, als wäre es mal eine Tür mit einer eingesetzten Glasscheibe
gewesen, doch diese war schon vor langer Zeit gegen ein Metallplatte ausgewechselt
worden. Micha's Schmidt war Dieter Schröter, der Vorsitzende der 'Arischen
Gesellschaft'. Wie man an dem Namen erkennen konnte ging es dabei um Rassisten,
aber im Gegensatz zu dem 'Humanis Policlub' oder den 'White Skins' begnügte
sich die 'Arische Gesellschaft' nicht damit auf der Straße irgendwelche
Metamenschen oder Ausländer zu töten. Die 'Arische Gesellschaft'
war vor allem eine Terrorgruppe, die es sich zur Aufgabe gemacht hatte,
Hochrangige Metamenschen oder Ausländer zu terminieren. Schröter
war in Rassistenkreisen bekannt. Er hatte seine Karriere beim Humanis Policlub
begonnen und war dann, als ihm die Methoden und Auswahlverfahren nicht
mehr effektiv genug erschienen, zu den 'White Skins' gewechselt. Dort hatte
er dann irgendwann festgestellt, das man so nicht viel erreichen konnte,
deshalb gründete er die 'Arische Gesellschaft'. Hätte Micha vorher
gewußt mit wem er sich da einließ, hätte er den Auftrag
wahrscheinlich abgelehnt, doch nun saß er fest. Die 'Arische Gesellschaft'
hatte bei einem ihrer letzten Anschläge den Sohn eines Elfen aus dem
Herzogtum Pomorya. Zu Schröters Unglück hatte er sich persönlich
zu dem Anschlag bekannt. Außerdem war der Vater des Elfen eine recht
einflußreiche Persönlichkeit und hatte mit Vergeltung gedroht.
Schröter hatte die Drohung nicht ernst genommen, doch ein Anschlag
auf sein Leben hatte ihn vom Gegenteil überzeugt. Micha wurde angeheuert
um für Schröters Schutz zu sorgen und um seine Leibwächter
weiterzubilden. Das ganze unternehmen sollte einen Monat dauern, da Schröter
annahm, das sich danach die Wogen ausreichend geglättet hätten
und das seine Leibwächter ihm dann genügend Schutz bieten konnten.
Micha hatte eigentlich nur wegen der unverschämt guten Bezahlung angenommen.
Damit wollte er einen Decker bezahlen, der ihm dafür eine gute falsche
SIN beschaffen würde. Die ganze Sache würde jetzt noch 10 Tage
dauern und dann würde er endlich nichts mehr mit diesen Leuten zu
schaffen haben.
Die Tür wurde von einem Handlanger Schröters geöffnet.
Eine typische Messerklaue von der Straße, viel Muskeln aber wenig
Hirn. Perfekter Nährboden für Schröters Ideologien. Da Micha
mittlerweile bekannt war, nickte die Messerklaue kurz und trat zu Seite,
so das er das Haus betreten konnte. Der Flur war dunkel und roch muffig.
Eine steile Treppe führte nach oben. Rechts von der Treppe war ein
Gang, der zu Kellertreppe führte. An der rechten konnte man die Überreste
von Briefkasten Erkennen und ein paar dunkelbraune Flecken, menschliches
Blut. Genauer gesagt metamenschliches Blut. Micha hatte herausbekommen,
das hier früher Orks und Zwerge in dem Haus gewohnt hatten. Schröter
hatte ein paar Freunde von den 'White Skins' herüber geschickt und
wenig später war das Haus das neue inoffizielle Hauptquartier der
'Arischen Gesellschaft' geworden. Die Messerklaue warf noch einen kurzen
Blick nach draußen und wollte die Tür schließen, als Micha
ihn gegen die Tür warf, die mit einem Lauten Knall ins Schloß
flog. "Wie oft muß ich euch noch sagen, das ihr die Person überprüfen
sollt?", Michas Stimme war ein flüstern, aber es war laut genug.
Er riß die Messerklaue nach Hinten, so das der Mann gegen das Treppengeländes
stieß, dabei das Gleichgewicht verlor und sich auf den Hintern setzte.
Es schien so als habe er immer noch nicht begriffen was überhaupt
los war. Eine Waffe erschien in Michas Hand und die Stimme seines Taktikcomputer
belohnte dies: 'Kampfmodus: Feuerwaffe; Waffe: Walther Secura, 15 Schuß
im Magazin, keiner im Lauf. Waffe ist entsichert.' Der Straßensamurai
wirke noch verstörter, als er die Waffe sah, in deren Lauf er gerade
hinein sah. Micha spannte den Hahn und gab der Messerklaue noch einen Augenblick,
aber gerade als Bewegung in den Mann zu kommen schien drückte er ab.
Die Waffe gab ein metallisches 'Klick' von sich. Der Taktikcomputer in
Michas Kopf wiederholte weiterhin: "Achtung: Keine Kugel im Lauf,
Waffe nicht einsatzbereit ... Achtung: Keine Kugel im Lauf, Waffe nicht
einsatzbereit. Der Straßensamurai entspannte sich wieder und das
Leben schien in seinen Körper zurück zu kehren. "Währe
ich maskiert gewesen, wärst du jetzt tot." Micha dreht sich um
und ging die Treppe hinauf.
Schröter hatte sich den zweiten Stock als Büro und Wohnung
eingerichtet. Früher waren hier 2 Wohnungen gewesen, doch eine War
jetzt Schröters privates Domizil und die andere diente ihm und seinen
Leuten als Büro. Den dritten Stock hatte zu einem großen Versammlungsraum
ausbauen lassen, in dem er immer wieder politische Versammlungen abhielt,
bei denen er gern mit seinen Mordorgien prahlte. Im ersten Stock waren
die Quartiere für die Wachen untergebracht. Hier befand sich auch
eine kleine Waffenkammer um das Haus Verteidigen zu können.
Micha stieg hinauf in den zweiten Stock um sich bei Schröter
zu melden. Er fand ihn in seinem Büro. Das Büro selbst war schlicht
eingerichtet. Ein Schreibtisch, der schon einmal bessere Zeiten gesehen
hatte, auf dem ein Hochmodernes Telekom stand und ein paar Stühle
für Besprechungen. Hinter dem Schreibtisch saß Schröter,
der in ein paar unterlagen vertieft zu sein Schien. Als Micha eintrat sah
er jedoch auf. Schröter hatte sandfarbenes Haar und blaue stechende
Augen, die einen zu durchdringen Schienen. Wenn man länger hinein
sah, meinte man auch dir Flamme des Wahnsinns zu sehen, die ihn trieb.
"AH, Micha, mein bester. Gut sie zu sehen, sie kommen gerade zu rechten
Zeit. Wir haben heute Abend eine kleine Spritztour vor." Micha wollte
gerade zu einer Antwort ansetzen, als Schröter fortfuhr: " Micha,
enttäuschen sie mich nicht. Wir müssen doch nicht immer wieder
die gleiche Unterhaltung führen. Das Treffen zu dem wir uns begeben
kann entscheidend sein für ihre weitere Arbeit für uns.".
Micha blicke ihn fragend an. Es erstaunte Micha, der Mann redete wie ein
Geschäftsmann, doch er blieb ein Killer. "Ich habe heute eine
Nachricht bekommen. Ein Elf will mit uns treffen. Er sagte etwas von Rache
für seinen Bruder, den ich getötet haben soll. Damit könnten
wir endlich wieder normal arbeiten, der ganze Sicherheitsquatsch macht
mich nervös." "Zweifellos eine Falle." "Sicherlich.
Das Elfenpack ist so hinterlistig, aber man kann eine Tricks schon Kilometer
weit riechen. Wir werden uns diesen vorlauten Meta schnappen." Schröter
blickte ihn an und Micha erwiderte seinen Blick. An seiner Körperhaltung
war zu sehen, das Micha weitere Einwände hatte. "Keine Sorge
sie werden ihr Geld bekommen und einen Bonus. Wenn wir erfolgreich sind,
dann werden sie auch das Geld noch bekommen, was sie bis zum Ende des Job
bekommen hätten. Also zögern sie nicht, sie sind auf jeden fall
fein Raus!" Micha war nicht so töricht gewesen sich nur am Ende
bezahlen zu lassen. Er vertraute der Organisation nicht weiter als er einen
Troll werfen konnte. Als wurde er alle 3 Tage bezahlt, damit er nach dem
Tod Schröters nicht mit leeren Händen da stehen würde. Die
Leute waren unberechenbar, er konnte nur Hoffen, das sie ihn nicht töten
würden, wenn er versagte und Schröter sein Leben ließ.
Schröter hatte in diesem Fall recht. Er war nur der Dumme, wen er
nicht mit gehen würde.
Es war dunkel Geworden und die Stadt dröhnte von den Klängen,
die die Jäger erzeugten. Das Radio berichtete von einem massiven Zusammenstoß
zweier Gangs in Kreuzberg, ganz in der nähe der Saeder-Krupp Enklave.
Micha hielt es für wahrscheinlich, das sich Karl-Heinz Berninger nicht
gefallen ließ und das er ein paar Saeder-Krupp Sicherheitskräfte
zu Spielen hinschicken würde. Die Gruppe brach zeitig auf. Während
der Fahrt eröffnete Schröter ihm, das er noch ein zwei Hausbesuche
zu machen hätte. Das Grinsen, das Schröter dabei auf seinen Lippen
hatte, ließ Michas Laune auf den Nullpunkt sinken, er konnte sich
ausmalen, was Schröter damit gemeint hatte und es gefiel ihm ganz
und gar nicht. Sie kamen an ein Haus, das in einem der sicheren Stadtteile
lag. Hier bezahlte eine Bürgerinitiative einen privaten Sicherheitskonzern
dafür, das er von Zeit zu Zeit mal nach ihnen sah. Vor dem Haus standen
4 Motorräder. Micha erkannte sie als Maschinen, die Leuten der 'Arischen
Gesellschaft' gehörten. Sie stiegen ab und Schröter ging zur
Tür, die offen Stand. Micha folgte ihm. Da es dunkel war, hatte er
seine Augen auf Restlichtverstärkung umgeschaltet. Sie gingen durch
einen kleinen Flur ins Wohnzimmer, was sie dort fanden ließ Micha
erschauern. Eine Norm Frau quer lag auf dem Sofa. Ihre Arme waren gefesselt
und über ihrem Kopf hinter der Sofalehne festgebunden, so daß
die Frau mit dem Rücken auf der Sofalehne lag. Die Frau war offensichtlich
mißbraucht worden, denn sie War nackt und die Reste ihrer Kleidung
waren im Zimmer verstreut. Jemand hatte ihr mit dem Messer auf den Bauch
geritzt:' Ich ficke Elfen'. Sie schien jedoch noch am leben zu sein, was
man bei der Menge an Blut, welches das Sofa und ihren Bauch bedeckte nicht
vermutet hätte. Von ihr kam ein leises, röchelndes Stöhnen,
das anscheinend keiner beachtete. Die Männer hatten sich einem Elfen
zugewendet, den sie jetzt, da Schröter angekommen war halbwegs aufrichteten.
Der Elf war grausam zusammengeschlagen worden. "Das ist also der berühmte
plastische Chirurg. Ich glaube ihre Kunst kann ihnen bei ihren Problemen
mit ihrem aussehen gleich nicht mehr helfen", sagte Schröter
zu dem Elfen und zog eine Pistole. Er lug sie durch, setzte sie auf die
Stirn des Elfen und drückte ab. "Wissen sie guten Doktor, diese
bösen Löcher vermiesen einem doch den ganzen Teint." Schröter
wandte sich zurück zu Micha, der immer noch die Frau ansah. Er wollte
ihr helfen, zumindest ihre Qualen linden, doch er wußte, das dies
keine gute Idee war. "Sie wollen sie?" sagte Schröter. Micha
blickte Schröter an, sagte jedoch nichts. "Los, töten Sie
sie. Spüren sie die süße Lust ein Leben zu nehmen!"
Micha wandte sich ab und verließ den Raum. Hinter sich hörte
er Schröter lachen. Als er gerade aus der Haustür kam, hörte
er der Schüsse, er wußte was Schröter getan hatte.
Das Treffen mit dem Elfen sollte am Rande eines Friedhofes stattfinden.
Eine der wenigen Zonen in Berlin, in denen man seine Ruhe hatte, wenn man
sich traute hierher zu kommen. Hier würde keiner Ihr Duell stören.
Sie näherten sich von Westen her dem Gelände. Der alte Friedhof
wurde noch von einem Schmiedeeisernen Zaun umgeben. Auf der anderen Straßenseite
standen noch ein paar leerstehende Häuser, die das dröhnen ihrer
schweren Motorräder wieder zurück warf. Als sie sich dem Haupteingang
näherten trat jedoch plötzlich, aus einem Hauseingang vor ihnen,
ein Elf. Er war hoch gewachsen, wie die meisten seiner Art. Sein rabenschwarzes
Haar trug er in einem Pferdeschwanz nach hinten gekämmt, was seine
spitzen Ohren noch betonte. Micha benutzte die eingebaute Vergrößerungsfunktion
seiner Augen und sah sich den Elfen genauer an. Ein Profi, kein Zweifel,
es war bestimmt ihre Verabredung. Schröter rief ein paar Worte zu
seinen Leuten und drei von ihnen beschleunigten in Richtung des Elfen,
der sich immer weiter der Straßenmitte näherte. Micha und Schröter
fielen mit 2 weiter zurück. Die Messerklaue, die in der Mitte der
Vorhut fuhr, holte einen Hammer aus seiner Satteltasche. Der Hammer war
ganz Holz gemacht und erinnerte an den Jahrmarkt, wo man "Hau' den
Lukas" damit spielte, doch die Messerklaue hatte sicherlich etwas
anderes damit vor. Etwa 20 Meter vor dem Elfen passierte jedoch etwas merkwürdiges.
Zwei der Messerklauen fielen in zwei Teile geschnitten vom Motorrad und
die dritte schwebte in der Luft, während das Motorrad weiter rutschte.
Micha war klar, was geschehen war. Der Elf hatte einen Monofilamentdraht
über die Straße gespannt. Dieser war so scharf, das man damit
fast alles Schneiden konnte. Wie sich herausstellen sollte hatte der dritte
Straßensamurai Glück gehabt, denn der Draht hatte ihn nicht
richtig erwischt, so das er nur drei vierteln durchgeschnitten worden war.
Micha konnte den Draht nicht sehen, aber seine Höhe ahnen, also ließ
er sich mit dem Motorrad hinfallen und konnte so unter der Draht durch
rutschen. Die anderen taten es ihm gleich, so das sie keinen weiteren Mann
durch den Draht verloren. Einer der anderen erwischte jedoch den Mann der
sich im Draht verfangen hatte und gab ihm den Rest. Der Elf war inzwischen
stehen geblieben und hatte einen Bogen hervorgeholt, den er zu Spannen
begann. Schröter der mit seiner Maschine zu Stillstand gekommen war
stand auf und trat voller Frust gegen das Motorrad. Der Elf mußte
nur kurz Zielen. Kaum eine Sekunde später rage der Schaft des Pfeiles
aus Schröters Hals. Micha war erstmal in Deckung gegangen und hatte
seine Waffe gezogen. Als er Schröter sah, wußte er was passiert
war. Er sah sich nach dem Elfen um und konnte sehen, das dieser sich aus
dem Staub machen wollte. Einer der anderen feuerte auf den Elf, der getroffen
zu Boden ging. Micha blicke nacheinander zu den Beiden Messerklauen, die
ihn und Schröter begleitet hatten. Der eine war etwas hinter ihm und
links zu stehen gekommen. Dieser befreite sich gerade von dem Unterleib
dessen, der sich im Draht verfangen hatte. Der andere hatte bereits seine
Waffe gezogen und den Elfen angeschossen. "Hey ich hab' ihn erwischt",
rief der mit der Waffe. Der andere hatte sich inzwischen von den Überresten
befreit und ging zu der ersten Messerklaue hinüber. Micha schloß
sich ihm an. Die drei näherten sich vorsichtig dem Elfen. Er hatte
keine schwere Verletzung erlitten, schien aber Bewußtlos zu sein.
"Hey, laß' uns die Fee fertich mach'n", sagte einer der
beiden. "Genau den schneid'n wir in kleine Häppchen", pflichtete
der andere bei und zog ein langes Messer. "Laßt ihn in ruhe",
sagte Micha ruhig. Sein Stimme war Granit und ließ keine Zweifel
aufkommen, das er es ernst meinte. "Häh? Wie bis' du den drauf."
Die Messerklaue sah ihn feindselig an." Was will'ste überhaupt
du hast uns doch gar nix zu sagen!" "Ich habe gesagt, das ihr
ihn in Ruhe lassen sollt. Das Spiel ist aus. Wir haben verloren, er hat
gewonnen!" mit den letzten Worten wies er auf den am Boden liegenden
Elf. Der Elf stöhnte uns kam zu sich. Die linke Messerklaue zog seine
Waffe und richtete sie auf den Elfen:" Ganz ruhig Fee, sonst gehst'e
zu deinen Ahnen. Und du, du Clown mach, das zu wech kommst, sonst legen
wir dich mit in sein Grab!" Micha spürte wieder, wie seine Cyberware
zu arbeiten begann. 'Kampfmodus: Feuerwaffe; Waffe: Walther Secura, 14
Schuß im Magazin, ein Schuß im Lauf. Waffe ist entsichert und
feuerbereit.' Er blickte die beiden und ein leuchtender Zielkasten erschien
um die Beiden. Der Taktikcomputer quittierte dies mit einem '2 Ziele erfaßt'.
Die beiden Messerklauen bekamen gar nicht mit, was sie traf.
Der Elf blicke Micha an und Nickte. Sie verstanden einander. Es
wäre nicht richtig gewesen den Elf diesem Straßenfleisch zu
überlassen. Der Elf hatte es nicht verdient, er hatte das Spiel gewonnen.
Micha nahm sein Telekom und rief BuMoNA zu Hilfe. Er wandte sich ab um
zu gehen, als der Elf ihm ein "Hey" nach rief. Er ging zurück
zu Elf, der ihm eine weiße Karte gab. Auf der Karte befand sich jedoch
nur eine Telekomnummer. Micha sah den Elfen an und nickte ihm zu. Er drehte
sich um, hob sein Motorrad auf und fuhr davon.
|
|